Mein Leben:  wurde von staastreuen Personen beeinflusst und gesteuert. 

Auszüge aus meinem Lebenslauf:

Die Wahl lag ungefähr ein halbes Jahr zurück. Auf der Arbeit bei der BDS(Bezirksdirektion für Straßenwesen) wurde es immer schlimmer. Mir fehlte es an Konzentration. Nach ein paar Tagen war es dann so weit. Es kam zum ersten Mordanschlag auf mich. Bei vollem Bewustsein schnitt ich mir mit der Eisensäge die Pulsader auf. Es war so,dass ich mich nie umbringen wollte. Ich wollte eigentlich nur meine Ruhe haben.Ich sollte erst viel später erfahren, dass es sich um eine"operative Maßnahme" handeln würde. Auf Fragen an meine Person habe ich immer wieder erwiedert, dass die Täter also familjere Stasi-Offiziere und Informelle Mitarbeiter sagen können was im einzelnen pasiert ist, ich kann nur mutmaßen das man erworbenes Wissen an der Hochschule des MfS angewand hat. Auch die Studie von Prof. Voigt Universität Bochum gibt Aufschlüsse vom Einsatz von Medikamenten gegenüber sozialistisch feindlicher Personen.

Man entdeckte mich auf der Toilette liegend und brachte mich zum nähen in die Poliklinik. Dort wurde ich sehr unfreundlich behandelt. Man nähte meine Wunde. Das war der erste Mordversuch. Offiziel war es ein Selbstmordversuch und man hätte mich laut DDR-Gesetz nach Krankenhaus-West einweisen müssen, aber man schickte mich nach Hause- trotz meines totaldesolaten Zustandes. Ein zwei-bis dreiwöchiger Aufenthalt in einer offenen Station wäre normalerweise die Folge gewesen.

Da ich nicht weiter wusste und mein Zustand ernst war, meldet ich mich bei meiner Schwester per Telefon am Abend an. Mein Vater Harry war auch da. Dadurch, dass ich sehr lange nicht geschlafen hatte, war ich total aufgedreht. Ich dachte sie würden mir irgentwie helfen, aber das war nicht der Fall-im Gegenteil. Stattdessen erzählte ich zum wiederholten mal, dass ich das Gefühl nicht los würde, dass ich beobachtet und verfolgt wurde. Meine Schwester brüllte mich an, ich würde ja spinnen und an Verfolgungswahn leiden. Ich flehte sie an, mir doch zu glauben. Das Gespräch wurde immer heftiger und wir brüllten uns nur noch an. Zum damaligen Zeitpunkt hatte Sabine mein uneingeschränktes Vertrauen. Sie hilt mir noch vor, dass ich mit meinem Verhalten alle in den Abgrund stürzen wolle. Bis dahin hatte sie eigentlich immer Verständnis gehabt und reagierte auch anders. Psychisch total am Ende nahm ich ein Küchenmesser vom Tisch und rammte se mir mehrfach in den Bauch. Durch ihre jeweiligen sozialistischen Führungspositionen besaßen meine Schwester und mein Schwager ein Telefon. Es wurde die DMH gerufen, die in einem sehr kurzem Zeitraum da war, als hätten sie schon in der Seitenstraße auf diesen Zeitpunkt gewartet. Der Arzt war der Sohn von der Frau die mit meiner Mutter 1964 verunglückt war. Er hieß Dr. Paneck. Wir kannten uns aus meinen Kindertagen denn ich war oft bei der Familie zum spielen. Er machte noch auf dem Fahrzeug die Erstversorgung. Ich erzählte ihm das ich seit längerer Zeit nicht schlafen konnte. Er gab mir daraufhin ein Beruhigungsmittel. Man fuhr mit mir nach Krankenhaus West. Es war der 13.10.1981. Es sollte das Datum meiner lebenslänglichen Pychiatriesirung sein aus politischen Gründen. Gleich am nächsten Tag bekam ich von zwei Stasiärzten die Einweisungsdiagnosen paranoid schizophren. Aufbauend auf die Aussagen meines Vaters( IM "Kästner") und meiner Schwester Sabine Ostenberg die übereinstimmend Verfolgungswahn bei mir angaben. Beide Diagnosen der Stasiärzte(Hauptbeweise) wurden 2006 aus meiner Krankenakte entfernt. Als wir dort ankamen war mein Puls wieder auf normal. Er lieferte mich auf eine offene Station ein. Es war die P6. Ich hatte mich gefreut, dass mir endlich geholfen wurde. Ich hatte nur den Wunsch zu schlafen. Das war aber leider nur ein Irrtum.

Mir wurde ein Zimmer mit fünf Jugendlichen zugewiesen und eine Krankenschwester forderte mich auf meine Levisjacke aus zu ziehen. Dabei zog sie an meinem Ärmel. Ich sollte sovort ins Bett gehen. Ich sagte zu ihr sie solle aufhören an meiner Jacke zu ziehen, aber das tat sie nicht. Ich entriss ihr meinen Ärmel. In der Zwischenzeit sprach mein Vater "IM Kästner" laut mit einer Schwester. Es handelte sich um Absprachen. Sie knallte mit der Tür und brüllte auf dem Gang. Etwas später, ich lag bereits im Bett, kamen zwei Krankenpfleger. Ich wunderte mich, denn es gab auf dieser Station kein männliches Personal. Man sagte zu mir, man wolle mir ein starkes Beruhigungsmittel spritzen, damit ich schön schlafen könnte. Als ich nachfragte warum ich nicht von einer Krankenschwester gespritzt werde, sagte man nur ich solle schön vernünftig sein und keinen Aufriss machen. Ich hätte es gleich überstanden und würde dann schlafen. Mich überfiel das erste mal so etwas wie Angst. Diese war auch begründet, denn als ich am nächsten morgen aufwachte, lag ich in einem Bett und über mir war ein Netzgespannt, sodass ich mich nicht auf die Seite drehen konnte. Mein erster Gedanke war, wo bist du hier gelandet? Ich bekam sofort mit das man mich nach den beiden Spritzen verlegt hatte. Von den beiden Spritzen war ich immernoch betäubt. Ich hatte keinerlei Ahnung wo ich war. Es sprach keiner mit mir. Ich lag in einem Saal mit ungefär 12 Betten. Das Licht brannte Tag und Nacht. Um mein Bett standen merkwürdige Leute, die mich wortlos ansahen. Beim Anblick der Leute bekam ich ein unruhiges Gefühl. Hier waren nur Pfleger zu sehen und auf meine Frage, wo ich denn sei, bekam ich erst nach sehr langer Zeit eine Antwort. Ich war auf der Station P4. Das war eine geschlossene Station. Heute würde man sie Forensik nennen. Eine Station zusammen gesetzt aus Verbrechern, Sexualstraftätern, geistig Behinderten und anderen. Dazu musste ich mich wohl zählen. Man bekam in dem Raum, den man Wachstation nannte, nicht mit, in welcher Tageszeit man sich befand. Man konnte auch nicht nach draußen sehen, denn die Fenster waren aus Milchglas. Sie ließen sich nur soweit öffnen, dass keiner durch passte. Ein älterer Mann ohne Zähne und mit aufgeschlagener Augenbraue, den ichfragte, sagte mir ich wäre eingesperrt. Aber wenn ich ruhig wäre, dann würde mir auch nichts passieren. Bei dem Wort eingesperrt bekam ich Panik. Ich schrie aus Leibeskräften und rüttelte am Netz. Mir war schon klar ,dass man mich gefangen hielt. Ich wollte raus aus dem Netzbett. Nach einer ganzen Weile kamen zwei Pfleger und ich dachte ernsthaft, sie würden mich rauslassen. Sie packten mich aber links und rechts und ein dritter spritzte mich in den Bauch. Danach war ich bewustlos und wurde an die Elektrik angeschlossen. Ohne es damals zu wissen, bekam ich, natürlich gegen meinen Willen Elektroschoks. Davon erfuhr ich erst nach dem Untergang der DDR, aus meiner Krankenakte. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrfach. Immer wenn sie kamen hatte ich unheimliche Angst. Trotzdem wehrte ich mich jedes Mal. Es war aber zwecklos. Al das ist geschehen, ohne das mir die Gelegenheit gegeben wurde, mit einem Arzt zu sprechen. Außer einer Ärztin  anfangs, habe ich damals keinen am Netzbett gesehen. Später fand ich in meiner Krankenakte ein Gutachten, ausgestellt von drei Ärzten. Zwei Ärzte die ich nie gesehen hatte, kamen zu der Feststellung, dass ich an paranoider Schizopfrenie litt. Der dritte Arzt, die Ärztin, die bei mir am Bett war(Dipl.med S. Krüger) stellte fest: "Bei dem Jugendlichen handelt es sich um eine unreife Persönlichkeit".